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Villa Mia

Die Sozialpädagogische Wohngemeinschaft Villa Mia ist ein abgeschlossener Vierkanthof im Südosten von Gols gelegen.
Träger der privaten Einrichtung ist der Verein „ Natürliche Lebensweise“.
Die Betreuungseinrichtung ist ausgerichtet auf  8 Kinder und Jugendliche,die in einer familiennahen Gemeinschaft von einem multiprofessionellen Team  betreut werden. In der täglichen Arbeit ist unser Blick auf das Kindeswohl und auf die Entwicklung jedes einzelnen Kindes gerichtet. In Würdigung der Lebensgeschichte der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen wird das persönliche Wachstum jedes Einzelnen durch Akzeptanz, durch Geduld, durch einfühlsames Verstehen, durch die Schaffung von Rahmenbedingungen und durch Vorbildwirkung gefördert. Die Wohngemeinschaft dient den Kindern und Jugendlichen als sicherer Ort und die erzieherische Grundlage des persönlichen Lernprozesses ist Beziehung zwischen den Kindern und Jugendlichen und den Betreuerinnen und Betreuern. Die tägliche sensible Arbeit ist gesichert durch laufende Fort- und Weiterbildungen. Ausgewogene gesunde Ernährung, Bewegung im Freien, der Umgang mit  Natur, Tier und Umwelt sind wichtige Bestandteile im Alltagsgeschehen.
Die Dauer des Aufenthaltes ist individuell. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern, mit der Kinder- und Jugendhilfe, mit dem Kindergarten, mit den Schulen, mit Therapeuten und mit Ärzten, wird die bestmögliche Förderung und Entwicklung jedes einzelnen Kindes/ Jugendlichen erreicht. Als Ziel ist die Rückführung des Kindes/Jugendlichen in die Ursprungsfamilie angestrebt, wann immer dies möglich ist Die Zusammenarbeit, der Austausch und die Kontrolle erfolgen durch das Amt der Burgenländischen Landesregierung, die Organe der Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaften und der Magistrate. Die Kinder und Jugendlichen werden auf Ansuchen der Kinder- und Jugendhilfe aufgenommen.

 

 

Mögliche Aufnahmegründe sind:

  • fehlende Ressourcen mit Situationen umzugehen
  • Fehlende Strukturen im Tagesablauf
  • Stress und Druck in der Schule
  • Mobbing
  • Allgemeine emotionale Instabilität (Adoleszenz, „Trotzalter“,..)
  • Abwertung des Kindes durch Eltern und sozialem Umfeld
  • Destruktives Elternverhalten
  • Traumatisierende Ereignisse im Elternhaus und im Umfeld, (Aggression, sexueller Missbrauch, Alkohol- und Drogenabhängigkeit, Nötigung,…)
  • Gestörtes Selbstbild, wie z.B.Schuldgefühle „Ich bin nichts wert“,
  • Suchtsituationen
  • Weglaufen
  • Absoluter Rückzug, Passivität
  • Realitätsverlust
  • Wein- und Schreikrämpfe
  • Schulverweigerung
  • Anhaltende Angstzustände, Panikattacken


Jedes Kind zeigt individuell unterschiedliche Verhaltensweisen in Krisensituationen. Diese  Situationen werden durch eine entsprechende Intervention seitens der Sozialarbeiter, Therapeuten und Psychologen entschärft, wobei eine Unterbringung in der sozialpädagogischen Wohngemeinschaft möglich werden kann.
Empathisches unterstützendes Verhalten, wie Zuwendung, Selbstvertrauen stärken, die Anliegen der Kinder ernst nehmen, lösungsorientierte Gespräche anbieten, ausagieren lassen der Gefühle und beruhigen, all das kann oft von der Familie nicht mehr angeboten werden. In diesem Fall,  auch für eine langfristige Unterbringung und für ein unterstützendes therapeutisches Aufarbeiten durch Fachpersonal, steht die Sozialpädagogische Wohngemeinschaft.

 

Ziele

  1. Sicherheit, Vertrauen und Zuwendung geben
  2. Entspannung von krisenhaften Situationen
  3. Altersgerechte Bewältigung von Anforderungen des alltäglichen Lebens
  4. Soziale Integration – Rückführung in die Herkunftsfamilie
  5. Unterstützen, Beraten, Lernen, Spielen, Lachen
  6. Stabilisierung in psychischer und sozialer Hinsicht
  7. Eine familiäre Atmosphäre aufbauen und Heimat schaffen
  8. Das Leben ganzheitlich begleiten und Perspektiven entwickeln
  9. Eltern-Besuchs-Tage